Einweihung des Häusl

Am 2. Juli konnte bei herrlichem Sommerwetter das neue Häusl eingeweiht werden. Viele Gäste, Freunde und CVJM-Mitglieder waren der Einladung gefolgt.  Zum Programm gehörten gemeinsame Lieder, die der Posaunenchor musikalisch umrahmte. Kurzweilige Grußworte hörten wir von den Vertretern aus Kirche und Politik. Einfallsreiche Anspiele und ein perfekt einstudierter Tanz belebten die Feierstunde. Im Mittelpunkt stand jedoch die Ansprache von Daniel Eger, ein Rosenberger CVJMer, der jetzt im hauptamtlichen Dienst im CVJM Gießen tätig ist. Er spannte den Bogen vom Häuslbau bis hin zum eigenen Lebenshaus und wies hin auf Jesus, der uns zu einem gelingenden Leben helfen möchte.  In den anschließenden Statements von einigen CVJM-Mitgliedern kam die Freude und Begeisterung für die CVJM-Arbeit zum Ausdruck.  Immer wieder wurden auch Worte des Dankes gesagt. Viele fleißige Helfer trugen zum guten Gelingen des Neubaus bei. Der Dank galt aber auch den treuen Betern und Spendern. In einer liebevoll zusammengestellten Präsentation konnte man sich sowohl über den Werdegang des alten Jugendheimes als auch über den Bau des neuen Häusl’s informieren und dabei vieles Interessante erfahren.  Nach dem Segen lud unser Vorstand Jürgen Strobel zum Verweilen ein. Bei Kaffee und Leckerein wurden so manche Erlebnisse ausgetauscht und Erinnerungen aufgefrischt.  Wir danken dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich gez. Petra Deyerl

Beim CVJM "geht immer was"

Der CVJM hat seit dem Wochenende ein neues Mitglied in ihren Reihen: ihr neues "Häusl" wurde eingeweiht. Das Jugendheim bietet eine Küche, sanitäre Anlagen, zwei große Gruppenräume und den Dachausbau. Auch wenn noch einige "ästhetische " Sachen, wie Vorhänge fehlen, so der 1. Vorsitzende Jürgen Strobel, ist man auf das Ergebnis sehr stolz. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat das Häusl dem CVJM fast 100 000 Euro gekostet. Deswegen bedankte sich Jürgen Strobel bei allen Firmen, Geschäften, Freunden und Mitgliedern, die gespendet haben. Weiterhin fand er dankende Worte für alle fleißigen Helfer beim Bau.  Pfarrer Roland Gierth lobte in seinem Grußwort die Arbeit des CVJM. Er sagte, dass "hier noch was gehe und immer was gehen wird". Über das Häusl freute er sich genauso wie Bürgermeister Gerd Geismann, der es als "besonders schön und hervorragend" titulierte. In diversen emotionalen Statements schilderten Matthias Mutzbauer, Elsbeth Gildner, Otto Strobel, Alfred Pilhöfer und Günter Sperber persönliche Eindrücke über den Bau des Häusl und den CVJM. Den Segen nahm Daniel Eger vor, der früher aktiv beim CVJM war und jetzt in Gießen wohnt. Er hielt auch eine Ansprache, mit der er die anwesenden Gäste zum Nachdenken über ihr Leben mit Gott animierte. Umrahmt wurde die Einweihungsfeier vom Posaunenchor sowie einer Tanzeinlage.
                    Bericht Sulzbach-Rosenberger Zeitung

 

Regen, Hitze, Indiaca

 Im CVJM-Häusl hat es gebrannt. Seit Jahrzehnten hatte ich mit dem CVJM nur noch sehr am Rande zu tun, doch diese Meldung ging mir durch und durch. Was geht einem da alles durch den Kopf? Einen wesentlichen Teil deiner Kindheit hast du da verbracht. Sicher steht der CVJM für christliche Gemeinschaft, Bibelstunden und Gebete. Doch - ganz ehrlich gesagt - fallen mir da noch ganz andere Sachen ein. Indiaca spielen bis zum Umfallen, Fußball oder heiße Sommerzeltlager. Die umgekehrte Variante gilt für die Pfingstlager. Wann gab es da eigentlich mal eins, bei dem wir nicht im Regen abgesoffen sind? Wache schieben, beim Wache schieben einschlafen oder die alte Geschichte von meinem Onkel, der bei einem Lagerüberfall die Fahne geklaut hat. Als dessen Bruder vom Zeltlager heimkam und sich ewig ärgerte, dass die Fahne weg war, hing sie im Zimmer seines Bruders. Da war es wirklich eine tolle Sache, am Sonntag zu sehen, dass diese Gemeinschaft bis heute bestens funktioniert. Nicht zu wenige Mitarbeiter standen bereit, um beim Neubau zu helfen, sondern zum Beispiel beim Dachdecken waren es 28 und Regisseur Otto Strobel meinte, so am Sonntag humorvoll erzählt: "Wenn das bloß gutgeht". Die CVJMler haben einen klasse Neubau hingestellt, der sicher eine Grundlage für die nächsten Jahrzehnte guter Jugendarbeit bildet.
              von Jörg Renner

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