Mountainbike WM 2011

Am 20./21 August 2011 fanden die 24h- Weltmeisterschaften der Mountainbiker nun zum dritten Mal auf dem Gelände in und um die Maxhütte statt. Neben der klassischen Runde durch die Maxhütte war heuer auch der Sportplatz des CVJM Häusl Teil des Events „Bike on Fire“. Die 7 km lange Runde führte quer über den Häuslplatz und danach in den Wald steil abwärts in Richtung „Hintere Hub“ / Parkplatz Stahlwerk.

        

Zudem wurde der Häuslsportplatz kurzum zum Fahrerlager umfunktioniert und die Sanitäranlagen des Häusl den Fahrern zur Verfügung gestellt, was diese gerne und häufig annahmen. Für die Fahrer (speziell die Einzelfahrer) wurde direkt am Häusl eine Verpflegungsstelle eingerichtet.  

       

Auch rund um die Strecke waren 3 Streckenposten über 24h mit CVJM Mitgliedern besetzt. So mancher Reifenschaden konnte auch mit Hilfe der Streckenposten schnell behoben werden.  

Das Häusl diente zudem drei CVJM Mannschaften als „Hauptquartier“ und Rückzugspunkt. Neben einer „Zweiermannschaft“ (CVJM-Rosenberg: Daniel, Alexander) nahmen auch noch zwei Vierermannschaften (CVJM-Rosenberg CTX: Tiese, Andi, Christof, Manfred ; CVJM-Rosenberg Mixed: Judith, Otto, Alois, Jürgen)aktiv am Geschehen teil.

Die Zweiermannschaft fuhr in der Regel über die 24h einen Zweirundenturnus was ca. 40 min Fahrzeit und 40 min Pause bedeutet. Die Vierermannschaften bevorzugten tagsüber einen Einrundenturnus was ca. 20 min Fahrzeit und 60min Pause bedeutet. Während der Dunkelheit wurde auf einen Zweirundenturnus umgestellt um die Ruhezeiten zu verlängern.  

Die Erfahrung, das alles nicht ganz so einfach ist und in 24h viel passieren kann mussten wir frühzeitig und häufig machen. So können wir folgende „außergewöhnliche Ereignisse“ in unser „Logbuch“ eintragen.

  • Sturz in der Abfahrt hinterm Häusl mit Prellung des Handgelenks und Schürfwunden, was das Ende der Veranstaltung für den Fahrer bedeutete

  • Zwei Reifenpannen

  • Bruch der Aufhängung des hinteren Dämpfers am MTB, was das Ende der Veranstaltung für das Mountainbike bedeutete

  • Komplettausfall der Lichtanlage um 2 Uhr nachts, was einen zeitweisen „Blindflug“ bedeutete  

Trotz aller Widrigkeiten durften sich zum Ende der Veranstaltung alle Teilnehmer als Sieger fühlen. Müde und erschöpft, jedoch auch ein bisschen stolz und glücklich die Herausforderung gemeistert zu haben, konnten wir bei einem oder mehreren alkoholfreien Erdinger die Veranstaltung ausklingen lassen.  

Vieles von dem, was wir erleben durften, ist nicht selbstverständlich. Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

  • Danke für die Bewahrung in dieser Zeit, dass es zu keinen ernsthaften Verletzungen kam

  • Danke für alle Freunde und Besucher, die teilweise die gesamte Nacht mit am Häusl verbracht haben

  • Danke für alle, die mitgeholfen haben (auf und neben dem Rad)  

Was wär ich ohne dich, wärst du mir nicht begegnet?
Was wär ich ohne dich, würdest du nicht mit mir gehn.
Was wär ich ohne dich, wenn du Herr mich nicht segnest?
 Was wäre ich ohne dich, würdest du nicht zu mir stehn.  

Gez. Jürgen Maul , 29.8.2011